-ILMKREIS- v. Mittwoch, 08.August 2001

Hinterbliebenen ein wenig die Angst nehmen
   

Zum ersten mal in Thüringen wurde vergangenen Sonntag im Bestattungsinstitut Tittelbach zu einem “ Tag der Information ” eingeladen.  Zahlreiche  Besucher nutzten diese Gelegenheit.
Foto: ig

Arnstadt(AA/ig). Zu Lebzeiten beschäftigen sich wohl die wenigsten Menschen mit dem Tod. Ist ein naher Angehöriger gestorben, steht man dieser traurigen Tatsache meist recht unbeholfen gegenüber. Um hier Informationen zu geben, veranstaltete das Bestattungsinstitut Tittelbach am letzten Sonntag, übrigens zum ersten mal in Thüringen, einen “ Tag der Information “.

Auf dem Grundstück der Firma in der Ilmenauer Strasse 32 in Arnstadt standen die Mitarbeiter des Institutes sowie verschiedene Gäste den Besuchern Rede und Antwort.

So konnten sich die Besucher über alle Fragen informieren und sich mit dem schwierigen Thema ein wenig vertraut zu machen. “ Die tägliche Arbeit im Bestattungsinstitut hat uns gezeigt, dass immer noch ein sehr großes Informationsdefizit unter der Bevölkerung besteht “, so Sven Tittelbach.

Dieter Hesse, Rentenbeauftragter der BfA, gab wertvolle Tips und Hinweise aus Sicht einer Behörde.
Zum Thema Erbrecht und Nachlassverwaltung konnte Lars Oschmann die Besucher informieren.

Pfarrer Jürgen Friedrich, Pfarrer Günter Kautzsch sowie Superintendant Michael Hundertmark gaben den Besuchern Ratschläge darüber, wie aus ihrer Sicht mit dem Thema Tod umgegangen werden kann.

Schon seit zehn Jahren ist das Bestattungsinstitut Tittelbach am Markt und bietet den Angehörigen und Hinterbliebenen eines Verstorbenen nicht nur einfach kompetente Hilfe und fachkundige Unterstützung in ihren schweren Stunden, sondern auch einfühlsamen Umgang.

Angefangen mit einem kleinen Büro auf dem Friedhof fanden 1998 die Mitarbeiter in dem neuen Gebäude eine angemessene Heimstatt. Derzeitig sind sechs Mitarbeiter im Bestattungsinstitut beschäftigt und helfen auf Wunsch bei allen Formalitäten.