Im August 1991eröffnete Sven Tittelbach-Helmrich in einer kleinen ehemaligen Blumenhalle auf dem Arnstädter Friedhof sein Bestattungsinstitut Tittelbach mit damals drei Mitarbeitern. Die 40 Quadratmeter wurden schnell zu klein und so zog das Unternehmen im November 1998 in das sanierte ehemalige Gebäude der Friedhofsgärtnerei in der Ilmenauer Straße 30 um. Das Haus ist hell und großzügig gestaltet und verfügt über zwei Trauergesprächszimmer, Büros für Verwaltung sowie einem Ausstellungsraum. Später kam noch das Funktionsgebäude mit  Garage, Kühl- und Lagerraum dazu.

Inzwischen hatte sich die Mitarbeiterzahl des Bestattungsinstitutes verdoppelt und ist auf sechs Mitarbeiter angewachsen. Das Hauptanliegen von Sven Tittelbach-Helmrich und seinen Angestellten ist das gesamte Angebot eines Bestattungsunternehmens unter einem Dach anbieten zu können. So entstand die Idee, den zum Gebäudekomplex gehörenden denkmalgeschützten „Pavillon Herda“ zu sanieren und zu einer Trauer- und Abschiedshalle umzubauen. Durch die außergewöhnliche Architektur des Hauses und speziell installierte Licht- und Tontechnik, ist ein würdevolles Ambiente für Trauer – und Abschiedsfeiern entstanden. Der Pavillon bietet etwas 40 Sitzplätze und ist für kleine Trauerfeiern  in familiärer Atmosphäre gut geeignet.

Das Bestattungsunternehmen Tittelbach – Haus des Abschieds war das erste Unternehmen in Thüringen, dass geprüft und zertifiziert wurde. Viel Wert legt Sven Tittelbach-Helmrich darauf, den Trauernden kompetent und hilfreich in den schweren Stunden des Abschieds  zur Seite zu stehen. Aus- und Weiterbildungen auf diesem Fachgebiet waren Geschäftsführer Tittelbach dabei immer wichtig. Seit 1996 ist er geprüfter Bestatter vor der Handwerkskammer und 1997 absolvierte er die thanatopraktische Spezialausbildung in Düsseldorf und in den USA. Damit ist er einer der wenigen staatlich anerkannten Thanatopraktiker in Deutschland, die Verstorbene konservieren.

Auf die Möglichkeit, in der eigenen Trauerhalle die Verstorbenen offen aufbahren zu können, legt das Unternehmen besonders viel wert. Egal an welchem Tag oder zu welcher Uhrzeit, Trauernde können in aller Ruhe und ohne Zeitdruck von ihren Angehörigen Abschied nehmen.

Die Gestaltung der Trauergespräche wird sehr persönlich gestaltet, je nach Wunsch des Einzelnen. „Wir sind offen für neue Wege und gehen auf besondere Wünsche der Angehörigen ein“, betont Sven Tittelbach-Helmrich im Gespräch. Er erwähnt auch, dass er im Rahmen des Ethikunterrichts in den Schulen unterwegs ist und freut sich über die Schüler die in seinem Unternehmen Praktika absolvieren oder Seminarfacharbeiten schreiben.